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Ablauf einer anspruchsvollen Fahrzeugbeschriftung eines Firmenfahrzeugs

Heute der Ablauf einer anspruchsvollen Fahrzeugbeschriftung eines Firmenfahrzeugs.

Der potentielle Kunde fragt an für die Neubeschriftung eines seiner Servicefahrzeuge.
Wir vereinbaren einen Termin vor Ort, bei Ihm in der Firma.
Meine mitgebrachten Utensilien sind – Fotoapparat (für Aufnahmen des alten, beschrifteten Servicefahrzeugs) – Meterband – Schreibzeug – Farbfächer der Folienlieferanten – mein Ideenkoffer.

Nachdem wir uns begrüsst haben, ein wenig uns über dies und das ausgetauscht haben, erbete ich um eine kleine Führung durch sein Ladenlokal. Dabei höre ich dem Geschäftsinhaber gut zu, frage nach spezifischen, ihm wichtigen Dingen und merke mir dies.

Danach sprechen wir von seinen Vorstellungen, seinen Wünschen der neu zu gestaltenden Fahrzeugbeschriftung. Schauen die alten Servicefahrzeuge an und ich spüre heraus was ihm nicht mehr gefällt, nicht mehr seinen Vorstellungen entspricht.


 

Schon bei diesem Treffen mach ich einen unverbindlichen Vorschlag, skizziere in Worten eine mögliche, neue Beschriftung. Daraufhin spüre ich die Reaktion, besonders in Bezug auf die ca. anfallenden Kosten, was ja nicht unerheblich ist, besonders wenn dann im Endeffekt 5-6 Fahrzeuge zu beschriften sind.


 

Mit dem Auftrag in der Tasche, für den eruierten ca. Kostenrahmen, ein Layout auszuarbeiten, verabschiede ich mich vom, immer noch potentiellen, (Neu)Kunden und bedanke mich herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.


 
Zu Hause im Atelier trage ich alle relevanten Komponenten wie, Fotos, Bilder, Fahrzeugskizzen, Schriften, Logos usw. zusammen und arbeite einen Entwurf aus, den ich zur Begutachtung, bei einem erneuten Termin vor Ort, präsentiere.


 

Im gemeinsamen Gespräch wird schon bald klar, bei welchem Layout sich der Geschäftsinhaber eher identifizieren kann. Mit dem nun definitiven Auftrag, die Fahrzeugbeschriftung auszuführen, reise ich wieder nach Hause, um das detaillierte Layout auszuarbeiten, die definitive Offerte zu erstellen, was ich dann als Gut zur Ausführung mir gegenzeichnen lasse.


 

Jetzt beginnt die Detailplanung zur Produktion. Ich erstelle mir die technischen Skizzen im Massstab 1:10. Fotos, Bilder werden in Hi-Resolution beschafft, aufgearbeitet im Bildbearbeitungsprogramm, im vektorbasierenden Programm platziert, zu Paneelen konfektioniert, und als Printfiles gespeichert, bereit für den Print auf der Digitaldruckmaschine.
Dieser Arbeitsschritt ist gewissenhaft und äusserst genau durchzuführen, beinhaltet er doch die Grundlage des End-Resultats.


 
Print der Paneelen auf der Latex-Druckmaschine, von Rolle zu Rolle, sozusagen Endlos. Die Ansteuerung erfolgt von spezieller Ripsoftware, die die Printfiles in produzierbare Einheiten umrechnet und den Drucker entsprechend füttert.
Latex-Tinte als umweltfreundliche Technologie, ohne atmosphärische Belastung durch Treibhausgase!
Drucksubstrat für die 3D-Verarbeitung ohne PVC-Bestandteile!


 
Nach dem drucken wird die aufgetragene Farbe mit einem 3D-Laminat, speziell für die 3D-Applikation, auch als PVC-Frei, im Rollenlaminator maschinell aufkaschiert. Dies zum mechanischen Schutz gegen die äusserst aggressiven Kräfte draussen auf der Strasse (Wintersalz, UV-Strahlen der Sonne, Sand und Schmutz durch Besenwurf der anderen Fahrzeuge usw.)


 
Einzelne, freistehende Objekte und Schriften werden im Schneideplotter, vektorbasiert ab Spezialprogramm, direkt von der entsprechenden Farbrolle in selbstklebender Ausführung, mit feinem Messer und der richtigen Tiefeneinstellung bis auf das Trägermaterial, in raschem Tempo ausgeschnitten.


 
Nach dem schneiden der Folie, folgt das entgittern, das entfernen der Folie um das benötigte Objekt herum.
Darauf folgt das kaschieren mit Applikationstape, einem milchig weissen Selbstklebefilm für die Übertragung auf das Auto.


 
Ein weiterer Schritt zur Vorbereitung der Montage besteht in dem zuschneiden und genauen positionieren der gedruckten Paneelen, auf dem praktischen Tisch von den Ausmassen 6x3m! Diese Bahnen werden provisorisch mit speziellem Scotchband aneinander geklebt. Die Window-Lochfolien darauf Passgenau positioniert und auf der darunterliegenden SK-Folie bezeichnet. So ist gewährleistet, dass bei der Anpassung am Fahrzeug alle Elemente ihren richtigen Platz haben. Nun folgt die Reinigung des Fahrzeugs. Dies ist eine Spezialreinigung wie es ein Fahrzeug im Normalfall nie erleben wird. Mit Spezialreiniger, passend zum Produkt je nach Folienhersteller werden in Sisifussarbeit alle Flächen und Kanten, in äusserster Konzentration, damit wirklich kein mm vergessen wird, gereinigt. Vorstehende Elemente wie Türfallen, Stossfänger, Lampen, Zierleisten, Scheibenwischer, Antennen, Spiegel, Embleme usw. werden jetzt, mit viel Carrosserie-Fachkenntnis demontiert. Nur so ist eine saubere, auch schnellere Montage der Klebefolien möglich. Nach erfolgter Montage werden diese Elemente wieder montiert und die Funktion geprüft.


 
Jetzt, bevor die eigentliche Montage beginnt, wird die zusammengeheftete ganze Fahrzeugseite, mit Magnete an das Fahrzeug positioniert und ausgerichtet. Jetzt kommt auch zum Vorschein, sollte ein Mass nicht korrekt sein. Daher immer ganz genau Mass nehmen und sich beim messen nicht ablenken lassen! Nach der Positionierung werden die einzelnen Paneele wieder voneinander getrennt, so dass mit der hintersten Bahn mit der Klebmontage begonnen werden kann. Vertiefungen werden anfänglich gerade überspannt, Erhöhungen und Rundungen mit punktuellem erwärmen der Folie mittels Heissluft-Industrieföhns, in Form gebracht. Danach wird mit geschickter und geübter Hand, mit dem Rakel oder sonstigen Spezialwerkzeugen, die Folie an den Lack gebracht, ohne Falten, Lufteinschlüsse und grossen Verzerrungen. Vertiefungen und die Abschlüsse müssen dann noch mit ca. 90 Grad Hitze stabilisiert werden, um den Memoryeffekt eines jeden Kunststoff zu unterbinden, solange die offene Zeit des Klebstoff sich mit dem Untergrund endgültig und dauerhaft verbinden kann. 24 h im Raumklima ist die nötige Zeit für diesen Prozess.


 

Bei den Fensterscheiben wird zuerst die ganze Fläche mit der blickdichten 3D-Folie beklebt.

Erst im zweiten Schritt wird die Window-Lochfolie positionsgenau eingesetzt und die Scheibenkanten versiegelt.

Im letzten Schritt der Montage werden die nicht gedruckten Objekte und Schriften eingepasst und appliziert.

Es folgt die Endkontrolle. Besonders die neuralgischen Stellen, wie Vertiefungen, Kanten und Folienüberlappungen werden wiederum pingelig genau überprüft und falls nötig nachbearbeitet.

Eine sich lösende Folie, z.Bsp. an der Motorhaube, wo die Windkräfte besonders gnadenlos sind, muss als Ganzes erneuert werden.

In Garantie versteht sich! Dies ist ärgerlich für die Kundschaft, aber auch für den Beschrifter, schmilzt doch der Gewinn, des ohnehin hart umkämpften Marktes, buchstäblich dahin.

Das Fahrzeug ist fertig beschriftet und wird der Kundschaft übergeben, mit den besten wünschen für den Einsatz und mit möglichst viel Aufmerksamkeit für eine nachhaltige Unterstützung im Bestreben nach mehr und besserem Umsatz.

Konkret messen lässt sich diese Investition nicht direkt. Viele Faktoren beeinflussen deren Wirksamkeit.

Aus der Forschung lässt sich jedoch schon eine signifikante Steigerung der Beachtung eines nach den Massstäben der rollenden Werbung beschrifteten Fahrzeugs messen. Beachtung ist das Ziel dieser Investition.

Wer gesehen und beachtet wird, wird wahrgenommen, bekommt Aufmerksamkeit, ist unter den Auserwählten, wird berücksichtigt, wird weiter empfohlen…

Wer unter den 1000-enden von Informationen und Eindrücken im Strassenverkehr seine Aufmerksamkeit trotzdem auf sich zieht, ist klar im Vorteil.

Meine Berufung, meine Passion ist, Ihnen dazu zu verhelfen, dass Sie im Ranking, dem Google des Strassenverkehrs, auf die vordersten Seiten platziert kommen. Ich bin sozusagen Ihr Suchmaschinenoptimierer der anderen ART.

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